YellowMap jetzt Google Maps Partner – Highlights beim Google Routing

Dienstag, 5. Mai 2015 at 9:43
Das Autocomplete beim Google Routing

Das Autocomplete erleichtert die Ortseingabe beim Google Routing

Die lokale Suche geht mit dem Routing Hand in Hand. Was hilft es mir schließlich zu wissen, wo das nächste Restaurant ist, wenn ich keine Ahnung habe, wie ich dort hin gelange? Daher ist es auch unser Anspruch, dass ihr immer schnell und einfach an euer Ziel gelangt. Das momentan meistgenutzte Produkt zur Streckenplanung bietet der Platzhirsch der Branche – Google.

Am Anfang vom Routing: Das Autocomplete

Eines der Comfort Features, das Google erfolgreich umsetzt, ist das Autocomplete. Es erleichtert euch die Ortseingabe in die Suchzeile ganz ohne Standortermittlung über GPS Signale. Dank des Autocompletes müsst ihr nur einen Teil des gesuchten Stadt- oder Straßennamens eintippen, bevor Google euch eine passende Adresse vorschlägt. Und das Ganze funktioniert weltweit.

Grundlage für den Algorithmus, der die Vervollständigung der Suchanfrage generiert, bilden objektive Faktoren. Diese berücksichtigen beispielsweise, wie oft ein Begriff in der Vergangenheit von Nutzern gesucht wurde. In der Regel erkennt Google die Stadt, in der ihr euch befindet, auch automatisch und schlägt euch dazu passende Straßen vor. So vervollständigt Google den Stadt- oder Straßennamen ohne Weiteres anhand der ersten Buchstaben, die ihr in die Suchzeile eintragt.

So weit so gut, die Adresse lässt sich also schneller und einfach eingeben – doch was ist nun mit dem Routing?

Google Routing zur lokalen Suche

Obwohl die eigentliche Kerntheorie und die Algorithmen des Routings mittlerweile mehr oder weniger gleich sind, gibt es erhebliche Unterschiede beim Routing. Diese sind vor allem von zwei Faktoren abhängig:

  • Von der Information, die zur Routenberechnung zur Verfügung steht bzw. berücksichtigt werden kann – das Google Routing fußt nicht nur auf aktueller Kartenfunktion, es integriert auch eine Vielzahl von Informationen. Dazu gehören aktuelle Fahrpläne des ÖPNV sowie der Deutschen Bahn und Daten über Staus und Behinderungen, die manchmal aktueller sind als die Verkehrsnachrichten. Die Nutzer profitieren hierbei nicht nur davon, dass sie ihre Route mit verschiedenen Verkehrsmitteln planen können, sondern auch von einer genau berechneten Fahrzeitangabe.
  • Von dem Bedienkomfort der Lösung – das Google Routing ist einfach zu bedienen und stellt weitere Comfort Features zur Verfügung, darunter die einfache Zielortänderung durch Verschieben des Pins auf der Karte oder das Autocomplete
Das Google Routing mit dem Auto

Mit dem Auto

Das Google Routing mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Das Google Routing mit dem Fahrrad

Mit dem Fahrrad

Das Google Routing zu Fuß

Zu Fuß

Insgesamt bietet Google eine umfangreiche Auswahl an Funktionen, die euch die Routenplanung erleichtert. Ihr könnt eure Strecke flexibel mit verschiedenen Verkehrsmitteln berechnen lassen und braucht euch keine Gedanken über Staus zu machen, da Google diese einkalkuliert. Mit Google’s Autocomplete erreicht ihr euer Ziel mit minimalem Aufwand und spart euch das lästige Eingeben von langen Adressen. So vermeidet ihr auch Rechtschreibfehler, die sich gerade beim Tippen auf kleinen Tastaturen von Smartphones oder Tablets gerne einschleichen.

Routingoptionen der anderen Anbieter

Viele der Wettbewerber bieten in Sachen Routing ähnliche Features, setzten diese jedoch nicht immer so erfolgreich um wie Google.

Beispielsweise integriert Apple Maps zwar aktuelle Informationen über die Verkehrslage und berechnet gegebenenfalls eine alternative Route, gibt aber nicht die Möglichkeit,  nach Verbindungen des ÖPNV zu suchen. Außerdem können die Karten nur auf Apple Produkten wie dem iPhone oder dem iPad verwendet werden.

Mit Yahoo kann man prinzipiell auch Routen planen, die den ÖPNV beachten. Allerdings wurde ich bei meinen Versuchen, den Bus-Button anzuklicken, immer darauf hingewiesen, dass keine Fahrtstrecke berechnet werden könne.  Die sechs Kilometer vom einen Ende der Stadt zum anderen in etwas mehr als einer Stunde (Yahoo vermutet, dass man etwa so lange für die Strecke braucht) zu laufen, erschien mir dann allerdings doch etwas zu weit. Also konsultierte ich kurzerhand die DB App.

Eine Fehlermeldung beim Routing von Yahoo

Die Fehlermeldung von Yahoo

Eine ähnliche Laufzeit prognostizierte mir Bing, wobei ich hier noch freundlicherweise darauf hingewiesen wurde, dass die Route möglicherweise keine Gehsteige oder Fußwege enthält. Die Option, eine Bahnstrecke zu planen, gibt Bing prinzipiell nicht. Durch einen weiteren Klick kann man allerdings auch hier aktuelle Verkehrsinformationen in die Berechnung einbeziehen, sodass die Strecke falls nötig angepasst wird.

Auch bei Here Maps lassen sich Routen mit dem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß planen. Über die Optionen können Verkehrsmittel des ÖPNV, beispielsweise Bus- oder Straßenbahnlinien, auch ausgeblendet werden. Allerdings reagiert das Autocomplete hier langsamer und schlägt eine geringere Auswahl an Adressen vor, was für die Suche weniger hilfreich ist.

Die Optionen für das Routing von Here Maps

Routenoptionen bei Here Maps

 

Man merkt also, dass es für den Erfolg des Routenplaners erforderlich ist, dem Nutzer nicht nur die Strecke von A nach B zu berechnen, sondern Daten zu verschiedenen Verkehrsmitteln oder andere für den Nutzer relevante Faktoren für das Routing zu benutzen. Allerdings gelingt das noch nicht immer zufriedenstellend und das Gesamtpaket finden Suchende nur bei Google.

Die Features von Google haben uns überzeugt: Ab sofort bieten wir das Google Routing auch für unsere Lösungen an.

 

Richard Wacker

Richard Wacker

Die männliche Quasselstrippe unter den YellowMaplern: Egal ob es um schwarze Löcher oder Patentsrechtproblematik geht, Richard kann zu jedem Thema etwas sagen. Ein breitgefächertes Themenfeld gehört auch zu seinem Berufsalltag als Forschungsleiter: Von Festivals über Notfallszenarien bis hin zu Management von sozialen Netzwerken ist alles dabei. Mit seiner Redegewandtheit kann er andere schnell für seine Themen und kreativen Ideen begeistern. In seiner Freizeit heißt das Motto „Augen zu und durch“, wenn er die Straßen mit seinem Motorrad unsicher macht.
Richard Wacker

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