YellowMap schafft erneut die Badische Meile

Dienstag, 13. Mai 2014 at 15:53
Das YellowMap und CAS Team bei der Badischen Meile

Das YellowMap und CAS Team bei der Badischen Meile

Hallo liebe Leser! Geschafft! Nach 8,88889 Kilometern, einer Riesenstimmung an und auf der Strecke stelle ich fest, dass es doch besser gewesen wäre, diese vorher zu erkunden und wenigstens etwas zu trainieren. Steffi hat mich um glatte 8,6 Sekunden geschlagen, was ich nie gedacht hätte. Man verschätzt sich doch allzu leicht bei all den Kurven, Brücken, Unterführungen, parkenden Autos und schnaufenden Leidensgenossen. Nach den ersten 6 Kilometern hielt ich ständig Ausschau nach der Ziellinie. Aber die Badische Meile ist leider deutlich länger und die Strecke eben auch kein gemütlicher Waldweg. So war der Rest der Distanz wirklich quälend lang – vor allem der gemeine Aufstieg von der Alb über den, ich nenne es mal Deich, ins Stadion. Schweiß fließt, wenn Muskeln weinen hieß es in einem meiner Lieblingsslogans von Hornbach. Wenn das zutrifft, sollte ich meine Oberschenkel nun gleich beim Psychotherapeuten anmelden. Ich fühle mich tatsächlich wie neu geboren. Wer einmal bei einer Geburt zugegen war, weiß, was diese Metapher in Wirklichkeit bedeutet. Die Probanden können meist nur noch schreien. Aber man hat das Gefühl, körperlich etwas getan zu haben, und das ist durchaus ein positives!

Um der Fehleinschätzung fürs nächste Mal vorzubeugen, schlage ich hiermit eine passende Kartenanwendung von YellowMap für mein Smartphone vor. Diese wäre auch relativ simpel – schließlich ist nur ein einziger Point tatsächlich of interest und das ist das Ziel. Bis es soweit ist, sind wir auf analoge Hinweise angewiesen. Aber es haben wohl trotzdem alle das Stadion erreicht und das entschädigt für die Strapazen davor. Ich habe gelernt, dass Piraten nicht nur Somalias Küsten unsicher machen, sondern kostenlose Bananen an ausgepowerte Läufer verteilen. Danke dafür! Ein isotonisches Getränk von Gründels und Karlsruher Leitungswasser der Stadtwerke, stillte den Durst so weit, dass ich doch von meinem Plan Abstand nahm, mich in die nahe Alb zu stürzen und der heimischen Wasserfauna und -flora den Lebensraum wegzutrinken.

So! Nachdem mein Hirn durch den Sauerstoff auf Hochtouren läuft, freue ich mich wieder auf spannende Aufgaben in der Forschung. Vielleicht wird es demnächst auch etwas mehr Feldtests in den Projekten geben. Die sind zwar anstrengender, aber die Ergebnisse sind nicht nur mess- sondern sogar spürbar…

Euer Richard

Richard Wacker

Richard Wacker

Die männliche Quasselstrippe unter den YellowMaplern: Egal ob es um schwarze Löcher oder Patentsrechtproblematik geht, Richard kann zu jedem Thema etwas sagen. Ein breitgefächertes Themenfeld gehört auch zu seinem Berufsalltag als Forschungsleiter: Von Festivals über Notfallszenarien bis hin zu Management von sozialen Netzwerken ist alles dabei. Mit seiner Redegewandtheit kann er andere schnell für seine Themen und kreativen Ideen begeistern. In seiner Freizeit heißt das Motto „Augen zu und durch“, wenn er die Straßen mit seinem Motorrad unsicher macht.
Richard Wacker

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