Plädoyer für drei Minuten der gesunden Ernährung

Freitag, 7. März 2014 at 13:49

Heute ist der Tag der gesunden Ernährung. Er wurde bereits im Jahr 1998 durch den Verband für Ernährung und Diätetik e.V. eingeführt wurde. Mir persönlich waren der Tag und das Wort Diätetik bis eben noch unbekannt. Das Suffix „tik“ deutet auf eine wissenschaftliche Disziplin hin – die Lehre von der gesunden Lebensweise – beim bloßen Gedanken an die entsprechende Fachliteratur treten mir Schweißperlen auf die Stirn und ich stelle mir die dicken Staubwolken vor, die beim Herausziehen eines einschlägigen Folianten im letzten Winkel der Stadtbibliothek aufgewirbelt werden. Verein klingt immerhin nach etwas Gemeinschaftsgefühl und gepflegter Konversation – wobei ich mir durchaus spannendere Themen vorstellen kann, als Diätetik. Fügt man gedanklich ein „c“ hinzu kommt man meiner Meinung zu Diätetikern des Alltags recht nahe. Die einen haben aus meiner Sicht einen „Tick“. Nicht- Diätetiker widmen dem Thema jedoch oft weniger Aufmerksamkeit als angemessen wäre. Da ist es vielleicht kein Fehler, dafür einen Tag zu haben und so wenigstens ein 365-tel der persönlichen Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken. Ich plädiere aus Effizienzgründen alternativ für drei Minuten der gesunden Ernährung täglich. Sie binden erstens nur ein 480-tel der Aufmerksamkeit und man könnte sie strategisch vor den Mahlzeiten platzieren. Mit diesen könnte ich mich anfreunden, zumal ich zugebe, dass mir die Umstellung von typischer Studentenkost wie Nudeln mit Fertigsoße, Tiefkühlpizza und Döner hin zu mehr Abwechslung und Ausgewogenheit echt gut getan hat.

Bei YellowMap und CAS bekommt man als Mitarbeiter hierfür sogar Hilfestellung durch die Initiative „gesunde CAS“. Für die Ernährung sorgt das Culinarium, das tatsächlich mit üppiger Salatauswahl und gesunder Abwechslung aufwartet. Zudem stehen in jedem Gebäude Obstkörbe, die offenbar angenommen werden, denn meistens ist die präferierte Sorte bereits früh vergriffen. Neben der Ernährung wird gleich noch ein weiteres heißes Eisen betont – Sport. Ganz nach dem Motto „mens sana in corpore sano“ werden wir so alle ein wenig motiviert, an den Problemzonen in unserem Freizeitprogramm zu arbeiten.

Richard Wacker

Richard Wacker

Die männliche Quasselstrippe unter den YellowMaplern: Egal ob es um schwarze Löcher oder Patentsrechtproblematik geht, Richard kann zu jedem Thema etwas sagen. Ein breitgefächertes Themenfeld gehört auch zu seinem Berufsalltag als Forschungsleiter: Von Festivals über Notfallszenarien bis hin zu Management von sozialen Netzwerken ist alles dabei. Mit seiner Redegewandtheit kann er andere schnell für seine Themen und kreativen Ideen begeistern. In seiner Freizeit heißt das Motto „Augen zu und durch“, wenn er die Straßen mit seinem Motorrad unsicher macht.
Richard Wacker

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