Neue Kooperationen ab April 2014

Dienstag, 1. April 2014 at 10:18

In einem Geheimtreffen ist die YellowMap-Spitze in der vergangenen Woche mit dem Leiter des bedeutendsten US-Informationsdienstleisters zusammen getreten, um über die vergangene und künftige Zusammenarbeit zu beraten. Wie Insider vermutet haben, unterhält YellowMap schon seit geraumer Zeit intensive Beziehungen zu einer US-Institution, die aufgrund zuletzt negativer Berichterstattung nicht namentlich genannt werden möchte. Mehrtägige Beratungen lieferten gestern den Durchbruch. Das bisherige sogenannte POI-Abkommen, welches  im Wesentlichen Informationen über Firmen, Apotheken und Ärzte, Notdiensttermine und dergleichen umfasste, wird mit Wirkung vom ersten April durch das EOI-Abkommen (Entities of Interest) abgelöst. Die YellowMap gibt einen ersten Ausblick auf neue sensationelle Dienste:

  • „Drink&Drive“ dem Alkohol zugeneigte Nutzer bekommen Informationen über stattfindende Alkoholkontrollen als Push-Nachricht. Alternativrouten führen automatisch an den besten lokalen Happy-Hour-Angeboten vorbei. In der Premium-Variante werden die Ordnungskräfte über ein police radio spam interface (PRSI – W3C Request for Rejection 0815) vom System automatisch aus dem Weg beordert, sowie Drinks und Spuckkübel in der Kneipe vorbestellt.
  • „Local Cheaters“ sendet proaktiv die aktuelle Geoposition von Nachbarinnen und Nachbarn, die ihre jeweiligen Lebensabschnittspartner regelmäßig betrügen, zur Kontaktaufnahme an den Nutzer. Selbstverständlich werden die beiderseitige sexuelle Orientierung sowie bisherige Vorlieben automatisch berücksichtigt. Unser Partner CAS stellt eine Kalenderintegration bereit, die dazu automatisch Einträge wie Geschäftsessen, Dienstreise oder Meeting erstellt. Video-Kostproben aus Schlafzimmern sind in der Premium-Variante enthalten.
  • „negative value services“ („Schlechtwertdienste“) stellen eine völlig neue Produktlinie dar.  Durch dieses Dienstleistungspaket können Dritte gezielt mit Fehlinformationen versorgt und anderweitig behindert und geärgert werden. Erste Prototypen lotsen Personen in Staus, sperren Kreditkarten sowie gebuchte Flugtickets und stornieren Hotelzimmer oder setzen die Person via PRSI push auf aktuelle Fahndungslisten. Ein Bundle mit „who cheats“ zur Beschäftigung des Lebensabschnittsgefährten ist zum Vorzugspreis erhältlich.
  • „Local Shitstorm“ – der interaktive Wetterdienst – ist ein neues und innovatives Online-Spiel. Liegt die Position eines Spielers unter dem Shitstorm auf der Karte, bekommen andere YellowMap-Nutzer in Nähe per Push peinliche oder anstößige Details aus dem Leben des Spielers. Gleichzeitig erschallen sie aus gehackten Außenlautsprechern und erscheinen auf öffentlichen Displays. Durch Zahlung von exklusiv bei uns zu erwerbenden Shit Coins kann die Zugrichtung der Wolke beeinflusst werden.

Zur Informationsakquise stellt unser US-Partner eine eigens hierfür entwickelte fliegende Hardwareplattform zum Verfügung. Der Local Sparrow ist eine mit modernster Ratter-, Infrablau- und Flatulenzdetektortechnik ausgestattete Drone. Ein dediziertes Taubenschisswarnsystem verhindert die Beeinträchtigung der Sensorik durch Exkremente und das Audio-Modul Vogelsang imitiert täuschend echt die Laute der heimischen Vogelwelt. Derzeit befindet sie sich noch in der Testphase und wartet auf die Zulassung durch den Vogelschutzbund e.V. Durch irrtümliche Interpretation als Paarungsruf wurde der Prototyp wiederholt von unterschiedlichen Spezies sexuell genötigt. Es gilt auszuschließen, dass der flächendeckende Einsatz negativen Einfluss auf die Reproduktionsrate bedrohter Arten nimmt.

Richard Wacker

Richard Wacker

Die männliche Quasselstrippe unter den YellowMaplern: Egal ob es um schwarze Löcher oder Patentsrechtproblematik geht, Richard kann zu jedem Thema etwas sagen. Ein breitgefächertes Themenfeld gehört auch zu seinem Berufsalltag als Forschungsleiter: Von Festivals über Notfallszenarien bis hin zu Management von sozialen Netzwerken ist alles dabei. Mit seiner Redegewandtheit kann er andere schnell für seine Themen und kreativen Ideen begeistern. In seiner Freizeit heißt das Motto „Augen zu und durch“, wenn er die Straßen mit seinem Motorrad unsicher macht.
Richard Wacker

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